Häufig gestellte Fragen/FAQ’s

 

Beim Eigenverbrauch kommt es darauf an, dass man über eine möglichst lange Zeit des Tages Strom hat. Das erreicht man am besten mit der Ost/West-Ausrichtung. Dann fängt die Stromproduktion gleich morgens an und geht bis zum späten Nachmittag.

Ja, mit der Südausrichtung ist der Stromertrag höher. Aber es gibt zur Mittagszeit eine Spitze, die sich kaum nutzen lässt. Die Südausrichtung ist perfekt für die Stromeinspeisung ins Netz aber nicht für den Eigenverbrauch und Speicherbetrieb.

Das hängt von der Steuerung des Speichers ab. Grundsätzlich kann ein Speicher aber auch mit einem Kleinwindrad, einem Mini-BHKW oder mit Strom aus dem Netz (Überschussstrom) aufgefüllt werden. Dann kann der Speicherbetrieb auch bei einer Dunkelflaute nützlich sein.

Bei einem einfachen Speicher ohne Steuerung geht das nicht.

Dunkelflaute sagt man, wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht. Das passiert bei uns immer mal wieder im November und Dezember.

Nein, das sind ganz andere Speicher. Außerdem ist die Be- und Entladeelektronik viel aufwändiger als im Auto. Die Speicher sind zudem meist im gleichen Temperaturbereich, während das Auto draußen im Frost steht. Bei Stromspeichern sind die Akkus auf mindestens 6.000 Be- und Entladezyklen ausgelegt. Bei 300 Zyklen pro Jahr sind das mindestens 20 Jahre. Nach den 20 Jahren läuft der Speicher immer noch mit 80% Leistung. Nach Information von Marcus Müller, TU München, läuft ein Akku bei ihnen im Technikum bereits mit 17.000 Lade-Entlade-Zyklen ohne Leistungseinbuße. (Vortrag in Salzburg am 26.11.15). Das ist eine rechnerische Lebensdauer von über 50 Jahren.

PV-Panele halten heute schon 35 und mehr Jahre. Wieder aufgearbeitete Panele hatten sogar eine bessere Leistung als vorher. Der Grund ist, dass die Technologie immer besser wird. Das wird auch in 35 Jahren so sein. PV-Panele sind ein Rohstoff und kein Müll (Quelle:https://www.pv-magazine.de/2017/05/09/schweizer-photovoltaik-anlage-seit-35-jahren-am-netz/).

Hier gilt Ähnliches wie bei den PV-Panelen. Der Speicher ist eine Rohstoffquelle. Es müssen dann mal die Akkus und Leitungen ausgetauscht werden. Die werden aber recycelt.

Ein Stromspeicher ist generell sehr pflegeleicht. Wie bei jedem technischen Gerät können Verschleißteile auftreten, die wir als Ihr Fachinstallationsbetrieb natürlich umgehend austauschen können.  Häufig kommt das jedoch nicht vor – die Kabel und Kleinteile des Wechselrichters müssen vielleicht einmal getauscht werden.

Am besten gleich neben dem Stromzähler. Dann haben Sie alles im Blick. Wenn das aber nicht geht, dann kann der Speicher auch weiter weg stehen. Es müssen dann eben längere Kabel gezogen werden. Der Speicher soll an einem Ort stehen in dem die Temperaturen zwischen 0-40 °C liegen. Kein Frost, aber auch nicht zu warm.

Wenn der Speicher lädt und entlädt, dann treten leichte Geräusche des Wechselrichters und des Lüfterrades auf. Es empfiehlt sich den Speicher im Keller aufzustellen.

Autarkie meint Selbstversorgungsgrad. Bei 80% Autarkie erzeugen Sie Ihren Strom zu 80% selbst. Die restlichen 20% kommen aus dem Netz. Der Autarkiegrad lässt sich durch das Stromverbrauchsverhalten beeinflussen. Wenn der Stromverbrauch mit der Stromproduktion übereinstimmt, dann erhöht das den Autarkiegrad. Deshalb den Strom nutzen, wenn die Sonne scheint.

Ein weiterer Faktor ist die Kapazität des Stromspeichers. Ein 10-kWh-Speicher trägt natürlich mehr zur Autarkie bei, als ein 3-kWh-Speicher.

Der Eigenverbrauch sagt, wie viel Prozent des Stroms, den die PV-Anlage erzeugt, selbst verbraucht werden, und wieviel ins Netz geliefert wird. Bei 70% Eigenverbrauch werden nur 30% ins Netz geliefert. Der Eigenverbrauch lässt sich steigern, wenn der „Überschuss“ zur Erwärmung von Trinkwarmwasser genutzt wird.

Die Erfahrung und Berechnungen zeigen, dass ein Autarkiegrad von über 60% recht einfach zu erreichen ist. Bei Anpassung der Stromverbrauchskurve und der Erzeugungskurve kann ein Autarkiegrad von bis zu 80% erreicht werden, ohne den Komfort einzuschränken. Die Höhe des Autarkiegrades hängt immer von der Kapazität und Leistung von Stromspeicher und PV ab. Wollen sie Ihren Autarkiegrad maximieren, wenden Sie sich an unsere Fachexperten. Zusammen finden Sie den Speicher, der Ihren Bedürfnissen am Besten entspricht.

“Smart Grid” ist ein intelligentes Stromnetz. Smart-Grid-fähig bedeutet, dass der Speicher durch die Elektronik mit dem Netz kommunizieren kann. Das Netz kann bei Bedarf Strom aus dem Speicher nehmen und bei Überschuss wieder zurück laden. Das ist eine Regelleistung. Die Regelleistung kann als Dienstleistung verkauft werden. Das ist eine zusätzliche Einnahmequelle.

Der Wechselrichter hat ein kleines Strahlungsfeld, so wie das Handy-Ladegerät. Es handelt sich um eine Kleinstspannung. Trotzdem sollte der Stromspeicher nicht im direkten Wohnbereich stehen.

Das ist von der Elektronik abhängig. Das optimale Kapazitäts-Leistungs-Verhältnis eines Speichers sollte 1:1 sein (zum Beispiel 10 kWh Kapazität, 10 kW Leistung). Die Leistung eines Speichers ist ein wichtiger Punkt von dem abhängig ist, ob ein Speicher rentabel ist oder nicht. Alleine ein Herd zieht z.B. bis zu 3,5 kW. Die Größe eines Speichers sollte sich immer am persönlichen Bedarf orientieren.

Nein, der bestehende Wechselrichter wird weiterhin gebraucht, weil der den Stromfluss von der PV-Anlage steuert.

In Deutschland sind (Stand Januar 2018) schon 75.000 Stromspeicher in Betrieb. Da immer mehr Menschen die Technologie und deren Potenzial und Auswirkungen für sich entdecken, ist die Tendenz stark steigend (Quelle: http://www.finanztip.de/photovoltaik/stromspeicher/).

 

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